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Monday, September 21st 2009, 11:30pm

Die Fäden des Schicksals

So, hier entsteht ein RPG von mir und hammer :) und hofft mit mir das er morgen seinen bösen inneren Schweinehund überwindet und gleich postet :P das wars schon von mir ^^. Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen :)





Die Fäden des Schicksals - Prolog


Die Fäden des Schicksals wurden einst von der Schicksalsgöttin Tempora gewoben. Jeder dieser Fäden beschreibt das Leben eines Lebenwesens. Am Anfang noch getrennt, verstrickten sich die Fäden schnell ineinander.
Wie ein großes Spinnennetz vereinen sie sich und werden sich eines Tages in der Mitte treffen. Einige Teile davon reißen, oder werden einfach vom Wind davon geweht. Genauso wie es mit unser aller Leben ist. Doch diese Stelle wird schnell durch einen neuen Faden ersetzt der, bewusst oder vielleicht auch unbewusst, mit in dieses Schicksal aller eingewickelt wurde.
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hammer

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Tuesday, September 22nd 2009, 5:24pm

Ein einfacher Auftrag?

Meine Söldnerkollegen und ich hatten mal wieder einen Auftrag erhalten. Dieses Mal sollten wir eine kleine Truppe Banditen unschädlich machen, die seit einiger Zeit die Karawanen in der Gegend überfallen hatten. Laut unseren Informationen waren es vielleicht ein dutzend Mann und hatten ihr Lager in einer Schlucht Aufgeschlagen. Um einen Überblick über den Feind zu haben, kletterten wir in Schutze der Dunkelheit auf die eine Seite der Schlucht. Doch das was wir sahen gefiel uns überhaupt nicht. Dutzende von Lagerfeuer leuchteten in der Schlucht. Umringt von Zelten. Zumindestens vermuteten wir das. Nach unseren Schätzungen waren über ein paar Hundert Mann da unten. Viel zu viele für uns. Also wollten wir den Auftrag gerade vergessen, als ein seltsames Funkeln an einem Eingang der Schlucht meine Aufmerksamkeit erregte. Wie auf Stichwort brach die Wolkendecke auf und der Vollmond strahlte in einem merkwürdigen hellen Licht, welches die ganze Schlucht in ein kaltes Weiß hüllte. Dort wo es noch zuvor funkelte, stand eine seltsame gestallt, in einem Schwarzen Mantel gehüllt. Es hatte sein Schwert gezogen. Doch die seltsame Gestallt war nicht das einzigste was wir sahen. Durch das Licht des Vollmondes konnten wir nun auch das Lager sehen und unsere Befürchtungen Bewahrheiteten sich. Mehrere Hundert Mann rannten durch das Lager und Bewaffneten sich. Danach stellten sie sich in Formation dem Fremden in den weg. Ich fragte mich zwar woher Banditen solche taktische Aufstellungen kannten. Aber das war mir im Moment egal. Meine Augen waren nur noch auf die mysteriöse gestallt gerichtet. Er Strahlte etwas unheimliches aus und das Mondlicht verstärkte das Gefühl noch. Nach einem Moment der vollkommenen Stille, rannte die Gestallt mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf die Banditen zu. Eine Gruppe von Banditen spannten synchron ihre Bögen und zielten in ruhe. Als alle ihr ziel gefunden hatten, feuerten sie die Pfeile fast gleichzeitig los. So etwas kannte ich eigentlich nur von Elite Soldaten und nicht von einfachen Banditen. Der Auftrag wurde immer seltsamer. Kurz Bevor die Pfeile ihr Ziel erreichten, war es verschwunden. Im selben Moment schalten Schmerzensschreie durch die Schlucht und die Bogenschützen sanken zusammen. In der Mitte der Leichen stand der Fremde. Diese Schreie läuteten das Massaker ein, welches wir mit ansehen mussten. Ein Bandit nach dem anderen wurde abgeschlachtet. So bahnte sich der fremde langsam einen Weg durch die Schlucht Selbst die, die versucht haben sich zu ergeben wurden niedergemetzelt. Der Boden der Schlucht färbte sich langsam rot. Als der letzte der Banditen leblos zu Boden sank, war die seltsame gestalt am anderen Ende der Schlucht angekommen und steckte sein Schwert zurück in die Scheide. Darauf hin verlies er das Schlachtfeld. Gerade als er die Schlucht hinter sich lies, schoben sich wieder Wolken vor den Mond und das Massaker wurde von der Nacht verschlungen, als hätte es nie eines gegeben. Wir saßen auch noch Minuten später auf der Klippe und sagten kein Wort. Nach einer weile kamen wir wieder zu besingen und beschlossen zurück zu unserem Auftraggeber zu gehen. Die anderen Söldner vermuteten später er wäre auch angeheuert worden, die Banditen zu vernichten. Ich befürchtete schlimmeres.
wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten :D
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Tuesday, September 22nd 2009, 7:01pm

Eine Begegnung für die Ewigkeit..


In einer windigen Nacht betrachtete ich den Mond aus den Augen einer Eule, bis mir ein interessanter, anziehender Geruch in die Nase kam. Der Wind trug eindeutig das Aroma von frischem Blut mit sich. Sofort verließ ich den Körper der Eule und flog Richtung dieses wundervollen Duftes. Weit und breit gab es kein Menschendorf, was mir bei meiner Nahrungssuche nicht sehr hilfreich war. Da kam mir diese Verte genau recht, als ich mich meinem Ziel näherte vermischte sich der Blutgeruch mit einem leichten Verwesungsgeruch. Es ist also nicht nur eine Blutlache, entstanden aus einer dieser sinnlosen Menschengefechte, was mich auf etwas frisches und nicht allzu verfallenes Fleisch hoffen ließ. Mein Weg führte mich durch die dichteste Stelle des Waldes, ich sah ein paar Rehe und ein Kelpie das in einem viel zu kleinen See für einen Wassergeist lebte. Kurz vor dem Ende des Waldes bemerkte ich, dass etwas nicht stimmen konnte. Denn der Geruch war viel zu intensiv geworden, Nachtmahre haben einen sehr ausgeprägten Geruchsinn, doch das änderte nichts daran,-hier muss eindeutig etwas schreckliches passiert sein. Mein Blick schweifte durch die letzten Büsche, die die Sicht auf das flache Feld vor der rießigen Schlucht freigaben. Es war einige Fuß breit und lenkte etwas vor der erschreckenden tiefe der Schlucht ab. In dieser Nacht jedoch wäre wohl jeder lieber die Tiefe hinab gesprungen und an den Spitzen der kleineren Felsen dort unten bei lebendigem Leibe aufgespießt worden als dieses Meer aus massakrierten leblosen Körpern betrachten zu müssen. Selbst mir jagte dieser grausame Anblick einen leichten Schauer über den Körper, obwohl ich meinen Appetit nicht verleugnen konnte. Langsam näherte ich mich einer der Leichen die nicht weit weg vom Waldrand lag. Wie konnte es auch anderst sein, das komplette Feld war mit Toten bedeckt. Ich betrachtete sie mir aus der Nähe und wurde erneut nachdenklich.. Welches Wesen vermochte es solche Verletzungen zuzufügen? Sie waren eindeutig von einem Schwert mit scharfer Klinge, doch da war noch etwas. An den Verletzungen konnte man verkohltes Fleisch erkennen wie es nach einer schweren Verbrennung aussehen würde. Das ergab alles keinen Sinn. Gerade als ich meinen Mund öffnete um zuzubeißen und mein in Massen gefundenes Fressen genießen wollte, zuckte ich zusammen. Ein mehr oder weniger lautes Geräusch gefolgt von etwas das sich anhörte wie fallendes Geröll zog meine Neugierde auf sich. Mit bedachtsam leisen Flügelschlägen näherte ich mich der Schlucht, landete und schaute hinab in die Tiefe. Ein, für eine Schlucht unnatürlich helles Licht durchbrach den Schatten dort unten. Woher kam es? Keine Magie der Welt konnte so ein eigenartiges Licht schaffen, dessen war ich mir bewusst. Schnell verschmolz meine Gestalt mit der, der Klippe und ich ging hinab. Wissend das mich in diesem Zustand bei Gefahr kein Lebewesen töten konnte. Ein eigenartiges Gefühl schlich sich in mein Bewusstsein, es war eine Mischung aus Vertrautheit und Furcht. Dort war etwas, das kein menschliches Wesen war, doch von meiner Art wie es die Drachen und Kelpie waren, konnte es auch nicht sein. Weit genug angekommen gewöhnten sich meine Augen allmählich an das heller werdende Leuchten. Nun erkannte ich auch die Gestalt von der es ausging. Wobei der gesamte Körper von einem schwarzen Gewand bedeckt war. Es hielt ein wunderschönes Schwert in der Hand und stand vor einem in der Mitte durchgetrennten kleineren Felsen. Hatte diese Kreatur das etwa getan? Die gesamte Situation hatte mich unvorsichtig werden lassen und ich bemerkte erst jetzt die Anwesenheit einer zweiten Gestalt. Ein großer Dämon, der ungewöhnlicherweise nervös von einem Fuß auf den anderen trippelte und dieses Etwas mit einem fragenden Blick musterte, war ebenfalls hier. „Gut.“ Gab der Vermummte mit einem beinahe unverständlichen Zischen von sich, dass es mir eiskalt über den felsigen Rücken lief. Ohne ein weiteres Wort abzuwarten war der Dämon verschwunden, als würde er die Flucht ergreifen. Das ganze wurde immer eigenartiger. Da entdeckte ich eine leicht abgenutzte Klinge vor mir liegen. Sie hatten also gerade einen Handel abgeschlossen, verständlich nach einer solchen Abschlachtung brauchte man ein neues Schwert was mich in meiner Vermutung bestärkte, -die unglaubliche Kraft verleihte nicht das Schwert seinem Besitzer sondern umgekehrt. Plötzlich drehte sich die Kreatur entschieden in meine Richtung, es konnte jedoch nicht sein das sie mich gesehen hat. Das vermochte Niemand. Doch dann ging alles ganz schnell, mit einem unglaublichen Satz stand es vor mir und rammte die Klinge ohne jede Mühe in den nackten Fels. Zwei eiskalte Augenpaare starrten in mein tiefstes inneres und das letzte was ich sah waren schreckliche Bilder, schlimmer als jeder Alptraum den ich einem Menschen gespiehlt habe. Meine Seele verließ langsam den Felsen als die Kreatur schon die Weiterreise antrat. Welches schreckliche Schicksal steht dieser Welt nur bevor? Es vermochte dieses Heer von starken Menschenkriegern ohne Mühe zu töten, selbst mich, einen Gestaltenwandler vertrieb es aus dieser Welt. Keines von unserer Art und keines der Menschlichen... Mein letzter Gedanke nach dieser Begegnung war, das es gut ist das Leben nun hinter mir zu lassen und ich wehrte mich nicht als der Wind meine Seele mit sich nahm und davontrug...

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hammer

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Friday, September 25th 2009, 9:58pm

Meister und Schüler?

Ich folgte jetzt meinem Meiser schon seit mehreren Wochen durch diese Wildnis. So ein mächtiger Magier nimmt auch nicht jeden Schüler. Aber ich hatte es geschafft. Naja fast. Er hatte mich zwar noch nicht Offiziell zum Schüler ernannt, aber das konnte nicht mehr lange dauern. So viel wie er mir schon beigebracht hat. Mit Versteckspielen schärfte er meine Sinne, mit Fluchtversuchten meine Ausdauer und mit magischen Fallen meine Intelligenz. Zaubersprüche würde er mir auch bald beibringen, da war ich mir sicher. Eines Morgens schien es so weit zu sein. Ich folgte meinem Meister schon die ganze Nacht hindurch, bis sich die Sonne langsam über den Wald erhebte. Die ersten Sonnenstrahlen bahnten sich einen Weg durch das Blätterdach. Durch die einzelnen Lichtstrahlen ereignete sich direkt vor mir ein einzigartiges Lichtspiel und mein Meister stand Mittendrin. Es war ein magischer Moment. Der Perfekte Moment für eine Lehrstunde. Als ich ihn gerade darauf ansprechen wollte, beschwor er einen Feuerball. Es war endlich soweit. Ich war sicher das meine Träume endlich war wurden. Doch es war anders als ich es mir erhofft hatte. Er war auf einmal so ernst und schickte mich weg. Natürlich wollte ich nicht gehen und sah es nur als weiteren Test. Doch als er mir mit dem Feuerball drohte, nahm ich meine Beine in die Hand und rannte um mein Leben. Ich suchte hinter einem Fels Deckung. Als ich meinen Kopf hob um über den Felsen zu linsen, bemerkte ich, das mein Meister es nicht auf mich abgesehen hatte. Er war wegen irgendetwas vollkommen Konzentriert. Man konnte seine Anspannung richtig spüren. Plötzlich warf er den Feuerball in den Wald hinein. Noch bevor dieser ein Ziel fand, hörte man wie eine Klinge auf etwas einschlug. Schon im nächsten Moment stand eine Gestallt vor meinem Meister und schlug mit dem Schwert auf ihn ein. Mein Meiser schützte sich gerade noch so mit einem Schild. Er musste sich mit ganzer Kraft gegen den Angriff stemmen und trotzdem schien es nicht zu reichen. Der Fremde hingegen schien keinerlei mühen zu haben. Er schlug mit nur einer Hand zu und das Schild begann langsam zu bersten. Kurz bevor es zerbrach, teleportierte mein Meister sich hinten den Fremden und bereitete seinen Spezialzauber vor. Aus seinen Händen schossen Flammen, welche sich über seinen Kopf zu einer Konzentrierten Kugel formten. Die seltsame Gestallte drehte sich langsam um und machte keine anstallten sich zu verteidigen. Als mein Meister fertig war lies er den konzentrierten Feuerball auf den Fremden los. Dieser streckte nur seine freie Hand aus. Als der Feuerball an auf der Hand einschlug verpuffte er einfach. Ich hatten den Zauber schon des öfteren beobachtet, aber so etwas ist noch nie passiert. Es schien so als hätte die Gestallt den Zauber einfach verschlugt. Diese ballte kurz seine Hand und öffnete diese wieder. Als sie offen war, kam eine Gewaltige Feuerwalze herausgeschossen, die alles verschlang was ihr in die Quere kam. Ich konnte mich gerade noch hinter dem Felsen verstecken. Ich beobachtete von dort aus, wie die Flammen über meinen Köpf hinweg schossen. Das Feuer war Kalt und vollkommen leblos. Weder flackerte es, noch strahlte es eine Wärme aus. Es war einfach beängstigend. Langsam ließen die Flammen nach und ich konnte es wieder wagen einen kurzen Moment auf das Schlachtfeld zu schauen. Als ich hochblickte sah ich nur noch, wie die verbrannten Knochen meines ehemaligen Meisters in sich zusammen vielen. Auch der Rest des Idyllischen Ortes war nichts mehr weiter als verbrannte Erde. Vereinzelt standen noch ein paar verkohlte Baumstümpfe herum. Der fremde hatte sich bereits umgedreht und ging weiter seines Weges als wäre nichts passiert. Ich stand da hinter den geschmolzenen Überresten eines Felsens und hatte nichts mehr. Meinen Meister hatte er mir genommen. Meine Träume, jemals ein guter Magier zu werden. Mein Leben. Alles. Bis auf eines. Rache.
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Sunday, September 27th 2009, 12:34pm

Eine Sommernacht



Ein neuer viel zu warmer Tag bricht an. Das Jahr dürfte nun den wärmsten Punkt erreicht haben. Welche wunder das ich es soweit geschafft habe, die meisten meiner Freunde sind durch den Wassermangel verdurstet oder haben der Hitze nicht stand halten können. Mein Herr hatte also erneut ein paar Sklaven aus der Nachbarstadt gekauft, doch bevor er wieder kam hatte ich es endlich geschafft mich von der 10 Ellen langen Fessel, die mich aussehen ließ wie einen Hofhund, zu befreien. Wo hin ich ging das wusste ich schon lange nicht mehr anfangs rannte ich, doch als ich das Dorf, weit hinter den Hügeln die es umgaben zurückgelassen hatte, verlangsamten sich meine Schritte. Ich durchquerte einen Wald, viele Wiesen und einen See mit einem kleinen Floß, doch vor kreuzte eine merkwürdige Landschaft meinen Weg. Außen herum sah man eine wunderschöne Fruchtbare Landschaft, dort wuchsen zwischen viel Gestrüpp und ein paar Obstbäumen sogar ein paar, für diese Gegend untypische Blumen. Doch in der Mitte war nichts, als hätte eine Bande Brandstifter sich einen Spaß erlaubt und ein riesiges Loch in die Landschaft gebrannt. Irgendetwas in mir wollte nicht an diesem Ort bleiben, obwohl mir diese Blumen so sehr gefielen. Schnell erntete ich ein paar Früchte für die Weiterreise und machte mich dann auf den Weg. Spät Abends wollte ich gerade einen Unterschlupf zum Schlafen suchen, da viel mir ein größeres Lagerfeuer im Norden auf. Mit Bedacht näherte ich mich der hell flackernden Stelle, ich wusste nun das man keinem Wesen auf der Erde trauen konnte. Keinen unmenschlichen Gestalten, da sie einen immer nur zu gerne in die Irre führten und erst recht keinen Menschen dazu müsste ich mich als eine Haussklavin nicht rechtfertigen. Plötzlich packte mich etwas rau von hinten und zerrte mich nach oben. Ein hässlicher Mann mittleren Alters begutachtete mich wie ein Tier das er gerade gefangen hatte und aus dessen Fell man einen guten Schal machen konnte. Der Geruch von Alkohol stich mir in die Nase und bei genauerem Betrachten stelle ich fest das er zu einer der Banditen gehören musste. Er trug schmutzige Kleidung und viele teuere Waffen. „Was haben wir den hier Schönes, einen guten Fang nenne ich das“ sagte ein Anderer und klopfte dem mit der Alkoholfahne auf die Schulter. Panik machte sich in mir breit. Um nichts in der Welt wollte ich wieder in Gefangenschaft leben. Doch plötzlich versetzte etwas das gesamte Banditenlager in Aufruhr,-Hufgetrappel. Reiter mussten sich nähern. Ich wurde fallen gelassen, alle begaben sich in Angriffsstellung und ich versteckte mich schnell hinter einem kleinen Felsen der aussah, als könne er mir vor dem herannahenden Gefecht Schutz leisten. Doch zu einem richtigen Gefechte sollte es nicht kommen plötzlich war alles still. Nach ein paar Sekunden lugte ich über dem Gestein zu der Menschenmasse vor und es offenbarte sich mir ein eigenartiger Anblick. Die Banditen auf der nördlichen Seite und die Soldaten nord-westlicher Seite machten beide halt vor einem Wesen, dass sich in ihrer Mitte aufgebaut hatte. Sie hielten vor einem Wesen, das in eine schwarze Robe gekleidet war und von der ein kraftvolles Leuchten ausging. Wieso wusste ich nicht, aber irgendwie beruhigte mich dieser Anblick. Was darauf folgte versetzte mich jedoch wieder in entsetzen. Das Wesen ließ sein Schwert, dass ich erkennen konnte stecken, streckte jedoch eine Hand jeweils in einer der Richtungen aus. Die Gesichter der Menschengruppen waren von Angst gezeichnet. Eine solche Kraft ging von diesem Wesen aus, das es mir fast den Atem raubte. Einen Augenblick sah es aus als würde es Kraft in der Handfläche konzentrieren, dann schossen in beide Richtungen kerzengerade Lichtpfeile. Zuerst trafen sie die mittleren beider verfeindeter ------, doch dann dehnte sich die Energie der Pfeile zu einer breiten Kraftwelle aus, die die Erde beben ließ. Meine Hände umklammerten den Fels, sodass ich nicht ausrutschen konnte. Als sich das Beben wieder gelegt hatte schaute ich langsam hervor und sah...Nichts. Alle außer das seltsame Wesen waren verschwunden, als wären sie nie da gewesen. Konnte es sein das diese Energie sie in kleinste Teile zerlegt hatte? Ja, denn das einzige was noch übrig war, waren kleine Häufchen von Asche, die nun vom Sommerwind davon geweht wurden, als wäre es einfacher Sand. All das hätte mich schon längst dazu bewegen müssen das ich meine Beine in die Hand nehme und davonrenne, doch das merkwürdige Gefühl von Beruhigung machte sich wieder in mir breit. Dieser Unbekannte hatte mir, ohne es zu wollen einen großen Gefallen getan. Die Soldaten hätten keine weniger schlimmen Dinge mit mir getan, als die Banditen, dessen war ich mir sicher. Es begeisterte mich schon fast, wie musste es sein sich gegen alle behaupten zu können? Dieser Vermummte dort unten bereitete mir keineswegs Angst, er rief in mir eher so etwas wie ein Vorbild hervor. Langsam fühlte ich mich wie benommen und mein Körper schrie nach Schlaf, was jedoch nicht daran liegen konnte das ich erschöpft war. Ich lehnte mich gegen den Stein und hob müde und unter Anstrengung meinen Kopf etwas, und blickte Ihn an. Er war nun nicht mehr als etwa 8 Fuß von mir entfernt. Einen Schritt noch machte er auf mich zu dann übermannte mich der Drang schlafen zu wollen und ich ließ meinen Kopf wieder sinken. Bevor ich in einen wunderschönen Tiefschlaf fiel, wusste ich: Wer auch immer dieses Geschöpf war, es hatte eine wundervolle Kraft, was mich beeindruckte. Im Schlaf sah ich es vor mir und ein letztes starkes Gefühl übermannte mich. Dankbarkeit.

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hammer

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Friday, December 4th 2009, 10:31pm

Die Jagt beginnt
Der Lehrling saß noch eine weile an dem Ort, an dem einst sein Meister stand und erwies ihm die letzte Ehre, bevor er sich auf die Suche nach seinem Mörder machte. Er ging in die Richtung, in die der Fremde verschwand. Doch bis zum Abend fand er keine Spur von ihm. Keine Fußspuren oder ähnliches. Als wäre es nur ein Geist. Ein leichtes Beben, welches ihn für einen Moment aus dem Gleichgewicht brachte, weckte neue Hoffnungen in ihm. Das Beben wurde von einem grellen Licht begeleitet. Die Energien, die von dem leuchten ausgingen, kamen ihm sofort bekannt vor. Dies konnte nur das Monster sein. “Aber Licht Magie? Wie kann so ein Ding nur Lichtmagie benutzten?“ dachte er sich immer wieder, während er sich der Quelle des Zaubers näherte. Für ihn war das gute und schöne Magie, die den Menschen helfen sollte und so eine widerliche Kreatur darf so eine Magie einfach nicht benutzten. Dies ging gegen jegliche Vorstellungskraft von ihm, wie eine so böse Kreatur nur gute Magie wirken kann. Als er ankam war der Fremde aber schon verschwunden. Wieder einmal wurde ein landstrich verwüstet und nur Asche blieb zurück. Doch dieses mal waren größere Aschehaufen zu sehen, was auf mehr Opfer hinwies. Während er sich umsah, bemerkte er neben dem Massaker eine Frau welches an einen Felsen gelehnt war. Als er sich vorsichtig näherte bemerkte er, dass sie zu schlafen schien. Sie könnte vielleicht etwas interessantes Wissen, was er im Kampf gegen die Bestie helfen konnte. Er versuchte sie auf herkömmliche weise zu wecken doch alles half nichts. Sie wachte einfach nicht auf. Dann viel es im wie schuppen von den Augen. Sie war in einem Magischen Schlaf gefangen. Dabei war er sich ganz sicher, denn sein ehemaliger Meister wendete ihn oft bei ihm an. Mittlerweile konnte er sich ihm Schlaf daraus befreien, was auch nötig war. Aber jemand anderes davon zu befreien war etwas anderes. Er holte ein kleines Notizbuch heraus was mit den verschiedensten Gekritzel gefühlt war. Ein paar Zaubersprüche waren auch darunter. Nach ein paar dutzend vergeblichen versuchen den Zauber durch irgendwelche Sprüche zu bannen gab er auf. Er hatte wichtigeres zu tun, als sich um eine Frau zu kümmern. Der Lehrling schaute sich um, aber wieder waren weder Spuren noch sonstiges zu finden. Das einzigste was er sah, waren ein paar entfernte Lichter am Horizont. Entweder war es der Fremde, der mal wieder etwas abfackelte oder ein kleines Dorf. Im Moment war im beides recht, also machte er sich auf den Weg.
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This post has been edited 1 times, last edit by "hammer" (Dec 4th 2009, 10:32pm)

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